Foto: Elisabeth Wiesner

Über die Heimat und das Schreiben

Der Regensburger Sender TVA hat aus aktuellem Anlass (das Erscheinen des Krimis "Reitinger kehrt zurück") ein  Porträt über mich gesendet. Es geht um Langquaid und Regensburg, um Heimat und Fremde, um das Lesen und Schreiben und vieles mehr. Wer sich den Beitrag ansehen möchte, der folge dem Link: www.tvaktuell.com/mediathek/video/ostbayern-persoenlich-vom-19-10-2016/

Marie Ungeheuer
Für Leseprobe und Inhaltsangabe kleines Buch-Icon unten anklicken.
Reitinger kehrt zurückDas Dirndl im MoorWach auf und schrei!WirtshaussterbenGrabenkämpfeHeimvorteilSpring in den HimmelAufgeflogenSchwarzer SchneeHermann für Frau MannAgentur der bösen MädchenNur mir ganz alleinKlavierlingGemeinsam bin ich starkMarie UngeheuerAllererste VorlesegeschichtenPatsch lernt Zaubern im Zirkus StrawinskySMS - Sarah mag SamOhrenbär

Der Tag, an dem Marie ein Ungeheuer war

Mit Illustrationen von Verena Ballhaus. Neuauflage in der Reihe 'Minimax' bei Beltz&Gelberg 2009. Ab vier Jahren. 5,95 Euro

Die im Bajazzo Verlag 2001 erschienene Orignalausgabe ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Auswahlliste Deutscher Jugendliteraturpreis 2002

Inhalt
Ein ganz normaler Tag. Marie geht in den Kindergarten. Die Haare fliegen, die Tasche wippt. Doch dann - schon geht es los: "Du hast aber große Füße", bemerkt Raphaela beiläufig und Kai meckert über ihren dicken Bauch. Tatsächlich, Füße und Bauch werden groß und riesig dick. (...) Beim Mittagsessen verwandeln sich unter geschwisterlicher Schelte die Hände in Flossen. Niedergeschmettert versteckt Marie sich in ihrem Zimmer. Krümmelklein ist sie und die Welt rabenschwarz. "Ich bin ein Ungeheuer. Ich bin hässlich." Am Abend findet sie die Mutter. Sie nimmt ihr kleines Mädchen zärtlich ernst, zeigt ihr in einem Spiegel, wie sie ihre einzigartige Tochter sieht. Und Marie entdeckt Marie. Sie ist ein Glückskind, denn ihr kleines, noch zerbrechliches Ich gewinnt in diesem emotionalen Schutz ein positives Bild von sich und der Welt.
Elisabeth Hohmeister in Süddeutsche Zeitung, 4. Januar 2002